
Kanzel von 1621Innenausstattung
An altem Inventar ist wenig vorhanden.
Nur das Kruzifix stammt noch aus katholischer Zeit (Anfang des 14. Jhd.).
Die Kanzel mit Schalldeckel wurde 1621 von Jürgen Heitmann d. Ä. aus Wilster geschaffen. Die
Figuren an dem vierseitigen Korb der Kanzel stellen die 4 Evangelisten dar.
Stifter der Kanzel war der Kirchenbaumeister Peter Jacob aus Kuden, wie aus der plattdeutschen
Inschrift hervorgeht.
Im Südanbau befindet sich ein großes Gemälde, „Das jüngste Gericht“ - von Johann Rost aus Meldorf (1707 Öl auf Holz).
Das „Abendmahl“-Bild von 1874 wurde bei der Restaurierung 1963 aus der
Kirche entfernt und konnte nach fast 40 Jahren im Jahre 2001 wieder
aufgehängt werden.
Das Segelschiff-Modell, das sich in der Kirche befindet, stiftete der Schiffbauer Detlef Schöning 1922. Die Schifffahrt hatte in der Vergangenheit für Burg eine große Bedeutung. Im 19. Jh. gab es zeitweise 3 Werften in Burg, und 1899 waren 64 Frachtsegler in Burg beheimatet.
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